Essen & Märkte

Yppenmarkt Wien: Bauernmarkt, Grätzlleben und Lokale am Yppenplatz

Am Yppenplatz in Ottakring treffen Bauernmarkt, Marktlokale und Grätzlkultur aufeinander. Was den Yppenmarkt Wien ausmacht und wie man ihn am besten besucht.

WienPuls Redaktion · 4. August 2026 · 3 Min. Lesezeit

yppenmarkt wien: Symbolbild (KI-generiert)
Symbolbild, mit KI generiert (ChatGPT Image)

Der Yppenplatz im 16. Bezirk gehört zu den Orten, an denen sich der Wandel Wiens besonders gut beobachten lässt. Wer vom Yppenmarkt Wien spricht, meint meist das Ensemble aus Bauernmarkt, festen Marktständen und Lokalen rund um den Platz, der direkt an das Ende des Brunnenmarkts anschließt. Hier mischen sich Einkaufen, Frühstücken, Kinderspielplatz und Schanigarten zu einem Grätzl, das an Wochenenden weit über Ottakring hinaus Besucherinnen und Besucher anzieht.

Was den Yppenmarkt Wien besonders macht

Der Reiz liegt in der Kombination. Der Brunnenmarkt ist ein klassischer Straßenmarkt mit großer Auswahl und vielfältigem Publikum, der Yppenplatz hingegen hat sich zu einem Treffpunkt entwickelt, an dem man nicht nur einkauft, sondern auch verweilt. Rund um den Platz haben sich Cafés, Bäckereien, Feinkostläden und Restaurants angesiedelt, viele davon in ehemaligen Marktständen oder Erdgeschoßlokalen. Das Ergebnis ist ein Platz mit eigenem Rhythmus: unter der Woche eher ruhig und nachbarschaftlich, am Samstag dicht und lebhaft.

Der Bauernmarkt am Samstag

Der wichtigste Tag ist der Samstag. Dann bieten Produzentinnen und Produzenten aus Wien und dem Umland ihre Waren an: Gemüse und Obst der Saison, Eier, Käse, Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Säfte, Honig und Wein. Viele Stände wechseln mit den Jahreszeiten ihr Sortiment, weshalb sich regelmäßige Besuche lohnen. Wer früh kommt, hat die größte Auswahl und mehr Ruhe für Gespräche mit den Anbietern. Gegen Mittag wird es merklich voller, dafür ist dann die Stimmung in den Lokalen am lebendigsten.

Essen und Trinken am Yppenplatz

Ein großer Teil des Publikums kommt nicht nur zum Einkaufen. Die Lokale rund um den Platz reichen vom einfachen Café über Bäckereien mit Frühstücksangebot bis zu Restaurants mit internationaler Küche. In der warmen Jahreszeit sind die Schanigärten das Herz des Platzes. Typisch ist der fließende Übergang: Man kauft am Stand ein Stück Käse, trinkt danach einen Kaffee und bleibt dann zum Mittagessen.

  • Für ein Frühstück am Samstag empfiehlt es sich, früh zu kommen oder flexibel zu sein.
  • Wer in Ruhe essen möchte, wählt eher einen Wochentag.
  • Viele Lokale haben eigene Ruhetage, ein kurzer Blick auf die aktuellen Angaben spart Enttäuschungen.

Verbindung zum Brunnenmarkt

Der Yppenplatz lässt sich ideal mit einem Spaziergang über den Brunnenmarkt verbinden. Die Brunnengasse ist einer der längsten Straßenmärkte der Stadt, mit Obst- und Gemüseständen, Fleischhauern, Bäckereien und Händlern mit Waren aus der Türkei, dem Balkan und dem Nahen Osten. Wer beide Märkte kombiniert, bekommt einen guten Eindruck davon, wie unterschiedlich Einkaufskultur in Wien gelebt wird: hier der dichte, preisbewusste Alltagsmarkt, dort der Bauernmarkt mit regionalem Schwerpunkt.

Praktische Tipps für den Besuch

  • Anreise: Am bequemsten mit den Öffis, etwa mit der U6 zur Station Josefstädter Straße oder Thaliastraße und einem kurzen Fußweg. Parkplätze sind im Grätzl knapp.
  • Taschen mitnehmen: Eine eigene Einkaufstasche ist am Markt selbstverständlich.
  • Bargeld: Viele Stände akzeptieren Karte, aber nicht alle. Etwas Bargeld ist hilfreich.
  • Mit Kindern: Der Platz bietet Spielflächen, was ihn für Familien attraktiv macht.
  • Saisonal denken: Spargel im Frühling, Marillen im Sommer, Kürbis und Schwammerl im Herbst – das Angebot folgt dem Kalender.

Häufige Fragen

Wann ist am Yppenplatz Bauernmarkt?

Der Bauernmarkt findet vor allem am Samstag statt. Die festen Marktstände und Lokale sind auch unter der Woche geöffnet, die genauen Zeiten variieren je nach Betrieb.

Wie unterscheiden sich Yppenmarkt und Brunnenmarkt?

Der Brunnenmarkt ist ein langer Straßenmarkt mit breitem Alltagsangebot. Der Yppenplatz ist sein Abschluss und vor allem für den Bauernmarkt sowie für Cafés und Restaurants bekannt.

Lohnt sich ein Besuch auch im Winter?

Ja. Der Markt ist ganzjährig aktiv, das Angebot wird lediglich saisonaler. Die Lokale rund um den Platz sind auch in der kalten Jahreszeit beliebte Treffpunkte.