Streetfood in Wien: Von Märkten, Ständen und schnellen Klassikern
Streetfood in Wien reicht vom Würstelstand bis zu internationalen Imbissen an Märkten und Plätzen. Ein Überblick über die schnelle Küche der Stadt.

Wien ist bekannt für Kaffeehäuser und gehobene Küche, doch die Stadt hat auch eine lebendige schnelle Seite. Streetfood in Wien umfasst den traditionellen Würstelstand ebenso wie internationale Imbisse, Marktstände und saisonale Food-Events. Gerade für den kleinen Hunger zwischendurch oder für alle, die viel ausprobieren möchten, bietet die Stadt eine große Auswahl.
Die Klassiker des Streetfood in Wien
Der Würstelstand
Der Würstelstand ist das Urgestein der Wiener Imbisskultur. Käsekrainer, Burenwurst, Bratwurst und Frankfurter mit Senf, Brot und Pfefferoni gehören zum festen Angebot. Viele Stände haben bis spät in die Nacht geöffnet.
Kebab und Döner
Kebab ist längst fester Bestandteil des Wiener Stadtbilds. Kebabstände und Imbisse finden sich in nahezu jedem Bezirk, häufig in der Nähe von U-Bahn-Stationen und belebten Straßen.
Leberkässemmel
Ein Klassiker für den schnellen Hunger ist die Leberkässemmel. Warm aus dem Rohr, in einer Semmel mit Senf oder Gurkerl, gibt es sie bei Fleischhauern, Bäckereien und Imbissen.
Streetfood an Wiener Märkten
Die Märkte der Stadt sind Hotspots für schnelles Essen. Am Naschmarkt gibt es Falafel, Mezze, Fischsemmeln, asiatische Gerichte und vieles mehr. Am Brunnenmarkt findet man gefüllte Teigtaschen, Gegrilltes und frisches Gebäck. Auch an kleineren Märkten wie dem Karmelitermarkt oder dem Meidlinger Markt wächst das Angebot.
Internationale Vielfalt
- Falafel und Hummus aus der levantinischen Küche
- Börek und Pide aus der türkischen Küche
- Burek und Ćevapčići aus der Küche des Balkans
- Bánh mì, Dumplings und Nudelsuppen aus Asien
- Pizza al taglio und Panini aus Italien
- Tacos und Burritos aus der lateinamerikanischen Küche
Saisonales Streetfood
Im Sommer verlagert sich viel ins Freie. Am Donaukanal, auf Plätzen und in Parks gibt es temporäre Stände und Bars. Food-Festivals und Streetfood-Märkte finden in verschiedenen Formaten statt, wobei sich Termine und Orte von Jahr zu Jahr ändern können. Im Winter prägen Maronibrater mit gerösteten Kastanien und Bratkartoffeln das Straßenbild, ebenso die kulinarischen Stände auf den Adventmärkten.
Maroni als Wiener Wintersnack
Die Maronibrater gehören zu den ältesten Formen des Wiener Streetfood. In der kalten Jahreszeit stehen sie an belebten Ecken und verkaufen heiße Maroni in Papiertüten, oft auch Bratkartoffeln oder Kartoffelpuffer.
Tipps für Streetfood in Wien
- Rund um Märkte und U-Bahn-Knoten ist die Auswahl am größten.
- Zu Mittag bilden sich bei beliebten Ständen oft Schlangen.
- Bargeld ist praktisch, auch wenn Kartenzahlung zunehmend verbreitet ist.
- Für vegetarische und vegane Optionen sind Märkte wie der Naschmarkt eine gute Adresse.
- Wer Müll vermeiden möchte, nimmt eigenes Besteck oder einen Becher mit.
Streetfood und Nachhaltigkeit
Immer mehr Imbisse setzen auf Mehrweggeschirr oder kompostierbare Verpackungen. Wer sein Essen am Stand oder auf einer nahen Bank genießt, statt es mitzunehmen, spart zusätzlich Verpackung. Auch regionale Zutaten spielen in der Wiener Imbissszene eine wachsende Rolle.
Häufige Fragen
Was ist typisches Streetfood in Wien?
Klassisch der Würstelstand mit Käsekrainer und Burenwurst, die Leberkässemmel und im Winter Maroni. Dazu kommt eine große Vielfalt internationaler Imbisse.
Wo findet man in Wien Streetfood?
Besonders an Märkten wie dem Naschmarkt und dem Brunnenmarkt, rund um U-Bahn-Stationen und im Sommer am Donaukanal.
Gibt es vegetarisches Streetfood in Wien?
Ja, etwa Falafel, Hummus, Börek mit Spinat oder Käse sowie zahlreiche vegane Angebote an Märkten und Imbissen.