Natur & Wandern

Weinwandertag in Wien: Tipps für Genuss zwischen Weingärten

Der Wiener Weinwandertag verbindet Bewegung, Natur und Wein. Was man über die Strecken, die Vorbereitung und die Anreise wissen sollte.

WienPuls Redaktion · 26. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

weinwandertag: Symbolbild (KI-generiert)
Symbolbild, mit KI generiert (ChatGPT Image)

Wien ist die einzige Weltstadt mit nennenswertem Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen. Was liegt da näher, als Wandern und Wein zu verbinden? Genau das ist die Idee hinter dem Wiener Weinwandertag. An diesem Aktionstag öffnen Winzerinnen und Winzer entlang ausgewählter Routen ihre Stände, und tausende Menschen spazieren durch die Weingärten. Der Weinwandertag findet traditionell im Herbst statt; den aktuellen Termin und die Routen bitte auf wien.gv.at prüfen.

Was ist der Weinwandertag Wien?

Beim Weinwandertag werden mehrere Strecken durch die Wiener Weinbaugebiete angeboten. Entlang der Wege gibt es Labestationen, an denen Wein, Sturm, Traubensaft und kleine Speisen angeboten werden. Man muss nicht die gesamte Route gehen – viele nutzen den Tag für einen gemütlichen Teilabschnitt.

Wiener Weinbaugebiete im Überblick

Die Routen führen typischerweise durch die bekannten Weinbaugebiete der Stadt:

  • Nussdorf und Nussberg: mit Blick auf die Donau
  • Grinzing und Sievering: klassische Heurigenorte im 19. Bezirk
  • Neustift am Walde: ländlich geprägte Weingärten am Waldrand
  • Stammersdorf und Strebersdorf: am Bisamberg nördlich der Donau
  • Mauer und Rodaun: Weinbau im Südwesten der Stadt

Welche Gebiete in einem bestimmten Jahr Teil des Weinwandertags sind, wird jeweils vorab bekanntgegeben.

Weinwandertag Wien: Die richtige Vorbereitung

Route wählen

Die Strecken unterscheiden sich in Länge und Steigung. Wer mit Kindern oder älteren Personen unterwegs ist, wählt einen kürzeren Abschnitt. Auch einige der Wiener Stadtwanderwege führen durch diese Weingärten und eignen sich das ganze Jahr für eine eigene „Weinwanderung“.

Früh starten

Am Weinwandertag selbst sind die Wege oft sehr voll. Wer früh startet, genießt die Weingärten in Ruhe und findet leichter einen Platz an den Ständen.

Anreise mit den Öffis

Für einen Tag mit Weinverkostung ist das Auto keine Option. Die Weinbaugebiete sind gut mit Öffis erreichbar – etwa Grinzing mit der Linie 38, Nussdorf mit der Linie D oder Stammersdorf mit Straßenbahn und Bus. Verbindungen in der App der Wiener Linien prüfen.

Ausrüstung

  • Bequeme Schuhe mit gutem Profil – Weingartenwege sind oft uneben
  • Wetterangepasste Kleidung im Zwiebelprinzip
  • Ausreichend Wasser – Wein ist kein Durstlöscher
  • Sonnenschutz, da es in den Weingärten wenig Schatten gibt
  • Bargeld, da nicht alle Stände Kartenzahlung anbieten
  • Eine Tasche für gekaufte Flaschen

Verantwortungsvoll genießen

Wein und Wandern passen gut zusammen, aber nur in Maßen. Zwischendurch Wasser trinken, regelmäßig etwas essen und auf steilen Abschnitten besonders vorsichtig sein. Kinder bekommen an vielen Ständen Traubensaft.

Rücksicht in den Weingärten

Die Weingärten sind Arbeitsflächen der Winzerinnen und Winzer. Bitte auf den Wegen bleiben, keine Trauben pflücken und Müll mitnehmen.

Weinwandern abseits des Aktionstags

Auch ohne Weinwandertag lässt sich in Wien jederzeit eine eigene Weinwanderung planen. Eine Route durch die Weingärten von Nussdorf über den Nussberg nach Grinzing oder ein Spaziergang über den Bisamberg nach Stammersdorf verbindet Natur, Aussicht und Einkehr. Wer sich vorher über ausgesteckte Heurige informiert, findet am Ende des Weges garantiert einen Platz für ein Achterl.

Häufige Fragen

Wann findet der Weinwandertag Wien statt?

Traditionell im Herbst. Den genauen Termin bitte auf wien.gv.at prüfen.

Muss man sich für den Weinwandertag anmelden?

In der Regel nicht, die Teilnahme ist offen. Aktuelle Infos zum Ablauf gibt es bei der Stadt Wien.

Kann man auch außerhalb des Weinwandertags durch die Weingärten wandern?

Ja, viele Stadtwanderwege führen ganzjährig durch die Wiener Weinbaugebiete.