Natur & Wandern

Kurpark Oberlaa: Weitläufiger Park mit Teichen im Süden Wiens

Der Kurpark Oberlaa ist eine der großen Grünanlagen in Favoriten. Was den Park ausmacht und wie man ihn am besten erkundet.

WienPuls Redaktion · 16. August 2026 · 3 Min. Lesezeit

kurpark oberlaa: Symbolbild (KI-generiert)
Symbolbild, mit KI generiert (ChatGPT Image)

Im Süden von Wien, im Bezirk Favoriten, liegt eine der größten Parkanlagen der Stadt: der Kurpark Oberlaa. Sanfte Hügel, Teiche, Blumenbeete, alte und junge Bäume sowie großzügige Wiesen machen ihn zu einem beliebten Ziel für Spaziergänge, Familienausflüge und kurze Auszeiten im Grünen. Im Vergleich zu den bekannten Parks im Zentrum geht es hier meist entspannter zu.

Geschichte des Kurparks Oberlaa

Der Kurpark Oberlaa wurde für die Wiener Internationale Gartenschau 1974 angelegt. Aus dem damaligen Ausstellungsgelände entwickelte sich ein öffentlicher Park, der seither laufend gepflegt und weiterentwickelt wird. Der Name geht auf die Kur- und Thermentradition in Oberlaa zurück, wo schwefelhaltiges Thermalwasser genutzt wird. Die Therme Wien liegt in unmittelbarer Nähe.

Was den Kurpark Oberlaa ausmacht

Die Anlage ist abwechslungsreich gestaltet. Statt eines streng geometrischen Plans bietet sie unterschiedliche Bereiche, die man auf einem Spaziergang nach und nach entdeckt.

Teiche und Wasserflächen

Mehrere Teiche prägen das Bild des Parks. An ihren Ufern lassen sich Enten und andere Wasservögel beobachten, und Bänke laden zum Verweilen ein. Besonders an warmen Tagen sorgen die Wasserflächen für eine angenehme Atmosphäre.

Wiesen und Hügel

Weite Rasenflächen eignen sich für Picknicks, Ballspiele oder einfach zum Ausruhen. Kleine Anhöhen bieten Ausblicke über den Park und die südlichen Stadtteile.

Gärten und Bepflanzung

Blumenbeete, Sträucher und Baumgruppen sorgen das ganze Jahr über für Abwechslung. Im Frühling blühen viele Gehölze, im Herbst färbt sich das Laub.

Kurpark Oberlaa mit Kindern

Für Familien ist der Park gut geeignet. Es gibt Spielplätze, viel Platz zum Laufen und breite Wege, die auch mit Kinderwagen oder Laufrad gut befahrbar sind. Ein Ausflug lässt sich leicht mit einem Picknick verbinden.

  • Jause und Getränke mitnehmen, da Gastronomie nicht überall im Park verfügbar ist
  • Sonnenschutz einpacken, weil manche Wiesen wenig Schatten bieten
  • Auf die Parkordnung achten, etwa bei Hunden oder beim Radfahren

Anreise zum Kurpark Oberlaa

Seit der Verlängerung der U1 ist der Park gut öffentlich erreichbar. Die Endstation Oberlaa liegt in der Nähe des Parks und der Therme. Wer mit dem Rad kommt, kann den Besuch mit einer Runde durch die angrenzenden Grünräume im Süden Wiens verbinden.

Den Besuch kombinieren

Der Kurpark Oberlaa lässt sich gut mit anderen Zielen verbinden. Nach einem Spaziergang bietet sich ein Besuch der Therme an, besonders in der kalten Jahreszeit. Wer lieber in der Natur bleibt, findet in der Umgebung weitere Grünflächen sowie die landwirtschaftlich geprägten Ränder des Bezirks mit Feldern und Ausblicken.

Beste Zeit für einen Besuch

Der Kurpark ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Frühling locken Blüten und frisches Grün, im Sommer Schatten unter großen Bäumen und Wasserflächen, im Herbst buntes Laub. Am Wochenende kann es bei Schönwetter voller werden, unter der Woche ist es meist ruhiger.

Häufige Fragen

Wann wurde der Kurpark Oberlaa angelegt?

Der Park entstand für die Wiener Internationale Gartenschau 1974 und ist seitdem eine öffentliche Grünanlage.

Ist der Kurpark Oberlaa für Kinder geeignet?

Ja, mit Spielplätzen, großen Wiesen und breiten Wegen ist er ein gutes Ziel für Familien.

Wie komme ich öffentlich zum Kurpark Oberlaa?

Am einfachsten mit der U1 bis zur Endstation Oberlaa, von dort ist der Park rasch erreicht.