Essen & Märkte

Flohmarkt am Naschmarkt: Tipps für Schnäppchenjäger

Der Flohmarkt am Naschmarkt ist Samstag für Samstag ein Anziehungspunkt für Sammler und Neugierige. So gelingt der Besuch – und so lässt er sich kulinarisch abrunden.

WienPuls Redaktion · 20. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

flohmarkt am naschmarkt: Symbolbild (KI-generiert)
Symbolbild, mit KI generiert (ChatGPT Image)

Samstags verändert sich der Naschmarkt. Am stadtauswärts gelegenen Ende, rund um die U4-Station Kettenbrückengasse, breitet sich der Flohmarkt aus. Der Flohmarkt am Naschmarkt gilt als einer der bekanntesten Wiens und zieht Sammlerinnen, Händler, Studierende und Familien gleichermaßen an. Wer ihn besucht, kann Trödel und Kulinarik ideal verbinden, denn der Lebensmittelmarkt liegt direkt nebenan.

Was den Flohmarkt am Naschmarkt besonders macht

Das Angebot ist bunt gemischt. Neben Antiquitäten und altem Geschirr findet man Bücher, Schallplatten, Kleidung, Werkzeug, Spielzeug, Bilder und allerlei Kurioses. Professionelle Händler stehen neben Privatpersonen, die ihren Keller ausgeräumt haben. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass jeder Besuch anders verläuft und man nie genau weiß, was man findet.

Früh kommen oder spät kommen?

Erfahrene Flohmarktgänger kommen früh. Wer gezielt nach Sammlerstücken sucht, hat in den ersten Stunden die beste Auswahl, denn begehrte Objekte sind oft schnell vergeben. Wer dagegen auf günstige Preise setzt, kann es später versuchen: Gegen Ende des Marktes sind manche Verkäuferinnen und Verkäufer eher bereit, nachzulassen, um nicht alles wieder einpacken zu müssen.

Handeln, aber mit Stil

Am Flohmarkt wird verhandelt, das gehört dazu. Ein paar Grundsätze helfen dabei:

  • Freundlich bleiben: Ein höflicher Ton bringt meist mehr als hartes Feilschen.
  • Realistisch bleiben: Ein Gegenangebot sollte nicht beleidigend niedrig sein.
  • Mehrere Stücke kombinieren: Wer mehrere Dinge an einem Stand kauft, kann oft einen Gesamtpreis aushandeln.
  • Ware prüfen: Bei Elektrogeräten, Porzellan oder Kleidung genau hinsehen, Umtausch ist in der Regel ausgeschlossen.
  • Bargeld mitnehmen: Am Flohmarkt wird überwiegend bar bezahlt, kleine Scheine und Münzen sind praktisch.

Sicher unterwegs

Wo viele Menschen auf engem Raum unterwegs sind, ist Aufmerksamkeit gefragt. Wertsachen gehören in verschlossene Taschen, Rucksäcke trägt man im Gedränge besser vorne. Wer etwas Größeres kauft, sollte vorab überlegen, wie es nach Hause kommt, denn sperrige Funde in der U-Bahn können mühsam sein.

Mit Kindern am Flohmarkt

Für Kinder kann der Flohmarkt ein Abenteuer sein, etwa bei der Suche nach Spielzeug oder Comics. Da es samstags sehr voll wird, empfiehlt sich ein vereinbarter Treffpunkt, falls man sich aus den Augen verliert.

Kulinarische Pause am Naschmarkt

Der große Vorteil des Standorts: Nach dem Stöbern liegt der Lebensmittelmarkt nur wenige Schritte entfernt. Hier kann man frisches Obst, Gebäck oder einen Snack mitnehmen oder sich in eines der Lokale setzen. Samstags sind die Plätze allerdings sehr begehrt. Wer in Ruhe essen möchte, weicht auf die umliegenden Gassen im 4. und 5. Bezirk aus, wo sich zahlreiche Kaffeehäuser und Beisln finden.

Eine schöne Kombination ist ein früher Flohmarktbesuch, gefolgt von einem Einkauf am Markt und einem späten Frühstück oder Brunch in der Umgebung. So wird aus dem Samstagvormittag ein kleiner Ausflug mitten in der Stadt.

Anreise

Die U4 hält direkt an der Station Kettenbrückengasse, die unmittelbar am Flohmarktgelände liegt. Mit dem Auto ist die Anreise wegen der knappen Parkmöglichkeiten nicht zu empfehlen.

Häufige Fragen

Wann findet der Flohmarkt am Naschmarkt statt?

Der Flohmarkt findet samstags statt. Wer die beste Auswahl möchte, kommt möglichst früh am Vormittag.

Kann man am Flohmarkt mit Karte zahlen?

In den meisten Fällen nicht. Bargeld ist am Flohmarkt das übliche Zahlungsmittel.

Wo genau befindet sich der Flohmarkt?

Am stadtauswärts gelegenen Ende des Naschmarkts, direkt bei der U4-Station Kettenbrückengasse.