Schönbrunner Schlosspark: Spaziergang zwischen Gloriette und alten Alleen
Der Schönbrunner Schlosspark ist Weltkulturerbe und zugleich eine grüne Oase. Tipps für einen naturnahen Spaziergang abseits der Touristenströme.

Der Schönbrunner Schlosspark gehört zu den meistbesuchten Orten Wiens. Viele kommen wegen des Schlosses, der Gloriette oder des Tiergartens. Doch der Park selbst ist auch ein wunderbares Ziel für alle, die einfach in Ruhe spazieren gehen möchten. Neben streng gestalteten Barockgärten gibt es weitläufige Alleen, waldartige Bereiche und Wiesen, auf denen man dem Trubel entkommt. Das Schloss und seine Gärten zählen gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Schönbrunner Schlosspark im Überblick
Die Gartenanlage erstreckt sich hinter dem Schloss bis hinauf zur Gloriette. Sie ist im Stil des Barock angelegt, mit geometrischen Achsen, Sichtachsen und gepflegten Parterres. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die in den Park eingebettet sind:
- Die Gloriette auf der Anhöhe mit Blick über Wien
- Der Neptunbrunnen am Fuß des Hügels
- Die Römische Ruine
- Der Obeliskbrunnen
- Das Palmenhaus und der Tiergarten Schönbrunn
Für einige Attraktionen wie den Tiergarten, das Palmenhaus oder den Irrgarten wird Eintritt verlangt. Der Zugang zum Park selbst ist frei. Aktuelle Öffnungszeiten auf der offiziellen Website von Schloss Schönbrunn prüfen.
Naturnah spazieren im Schlosspark
Wer Natur statt Prunk sucht, sollte den Hauptachsen den Rücken kehren. Seitlich und hinter der Gloriette liegen Bereiche mit hohen Bäumen und natürlich wirkenden Waldflächen. Hier hört man Vögel, sieht Eichhörnchen und findet ruhige Bankerl im Schatten.
Der Weg zur Gloriette
Der Aufstieg zur Gloriette ist kurz, aber spürbar. Oben belohnt ein Blick über das Schloss, den Park und die Stadt bis zum Kahlenberg. Wer den steilen Hauptweg vermeiden möchte, wählt die seitlichen Serpentinen durch den Baumbestand.
Die Alleen
Die langen, schnurgeraden Alleen mit ihren hohen, geschnittenen Baumwänden sind typisch für Schönbrunn. Besonders im Herbst, wenn sich das Laub färbt, sind sie ein beliebtes Fotomotiv.
Die beste Zeit für einen Besuch
Am ruhigsten ist der Park früh am Morgen, wenn die meisten Touristengruppen noch nicht da sind. Viele Wienerinnen und Wiener nutzen ihn dann zum Laufen oder für einen Morgenspaziergang. Im Frühling blühen die Beete, im Herbst leuchten die Bäume, und im Winter wirkt der Park mit Raureif oder Schnee besonders stimmungsvoll.
Regeln im Park
- Hunde sind im Schlosspark nicht überall erlaubt – Beschilderung beachten
- Radfahren ist im Park nicht gestattet
- Rasenflächen sind teilweise nicht zum Betreten freigegeben
- Picknick nur dort, wo es erlaubt ist
Die genaue Parkordnung findet man auf der offiziellen Website von Schloss Schönbrunn.
Anreise
Am einfachsten erreicht man den Schlosspark mit der U4, Station Schönbrunn oder Hietzing. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zu den Eingängen. Weitere Zugänge gibt es an mehreren Seiten des Parks, etwa in Richtung Meidling.
Praktische Tipps
- Bequeme Schuhe – der Park ist größer, als man denkt
- Wasser mitnehmen, besonders im Sommer
- Für die Gloriette eine Jacke einpacken, oben weht oft Wind
- Wer Ruhe sucht, betritt den Park über einen Seiteneingang
Häufige Fragen
Ist der Eintritt in den Schönbrunner Schlosspark kostenlos?
Der Park selbst ist frei zugänglich. Für einzelne Attraktionen wie Tiergarten, Palmenhaus oder Irrgarten fällt Eintritt an.
Darf man im Schlosspark Rad fahren?
Nein, Radfahren ist im Schlosspark nicht erlaubt.
Wie komme ich zum Schönbrunner Schlosspark?
Mit der U4 bis Schönbrunn oder Hietzing, von dort sind es wenige Gehminuten.