Brunnenmarkt Tipps: So kauft man in Ottakring wie die Einheimischen
Brunnenmarkt Tipps aus der Praxis: Wie man gut und günstig einkauft, die richtigen Zeiten wählt und das Grätzl rund um den Yppenplatz entdeckt.

Der Brunnenmarkt im 16. Bezirk ist ein Markt zum Einkaufen, nicht zum Flanieren allein. Wer das versteht, kommt mit vollen Taschen und einem guten Gefühl nach Hause. Die folgenden Brunnenmarkt Tipps helfen beim ersten Besuch ebenso wie Stammkundinnen und Stammkunden, die noch das eine oder andere Detail optimieren möchten. Sie betreffen Zeitplanung, Einkaufsstrategie und die kulinarischen Möglichkeiten rund um den Markt.
Brunnenmarkt Tipps zur richtigen Zeit
Der Zeitpunkt entscheidet viel. Am Vormittag ist die Ware frisch aufgelegt und die Auswahl am größten. Wer empfindliche Produkte wie Kräuter, Beeren oder Blattsalate kaufen möchte, sollte nicht zu spät kommen. Gegen Ende des Markttages kann es sich dagegen lohnen, nach günstigen Angeboten Ausschau zu halten, denn manche Händlerinnen und Händler wollen ihre Ware nicht wieder mitnehmen.
Samstag oder unter der Woche?
Samstags ist der Brunnenmarkt am lebendigsten. Am Yppenplatz kommt ein Bauernmarkt mit regionalen Produkten dazu, die Gassen sind voll, die Stimmung ist ausgelassen. Wer es ruhiger mag und konzentriert einkaufen will, wählt einen Vormittag unter der Woche. Sonntags sind die Stände in der Regel geschlossen.
Clever einkaufen
- Erst schauen, dann kaufen: Ein kurzer Rundgang über die gesamte Länge des Marktes verschafft einen Überblick über Angebot und Preise.
- Auf Saisonware setzen: Im Sommer sind etwa Paradeiser, Melanzani und Pfirsiche reichlich vorhanden, im Herbst Kürbisse, Äpfel und Kraut.
- Kistenware nutzen: Wer zum Einkochen oder für eine große Familie einkauft, findet oft Angebote für größere Mengen.
- Qualität prüfen lassen: Bei Obst und Gemüse ruhig nachfragen, was heute besonders gut ist.
- Bargeld bereithalten: Am Brunnenmarkt ist Barzahlung nach wie vor weit verbreitet.
Spezialitäten aus aller Welt
Der Markt ist eine gute Adresse für Zutaten, die man im Supermarkt nicht immer bekommt. Frische Kräuter in großen Bunden, verschiedene Sorten Paprika und Pfefferoni, Fladenbrote, Schafkäse, Oliven, Hülsenfrüchte und Gewürze sind breit vertreten. Auch Fleisch- und Fischstände mit Waren für unterschiedliche Küchen finden sich entlang der Brunnengasse.
Rund um den Markt essen und trinken
Der Yppenplatz am Ende des Marktes ist der kulinarische Treffpunkt des Viertels. Hier gibt es Lokale, Cafés und Bäckereien, in denen man frühstücken, brunchen oder einfach einen Kaffee trinken kann. Auch entlang der Brunnengasse finden sich Imbisse, an denen man sich schnell stärken kann, etwa mit Gebäck, gefüllten Teigtaschen oder Gegrilltem.
Ein Grätzl zum Entdecken
Wer etwas Zeit mitbringt, kann den Marktbesuch mit einem Spaziergang durch das umliegende Viertel verbinden. Das Gebiet zwischen Gürtel, Thaliastraße und Ottakringer Straße hat viele Gesichter, von Gründerzeithäusern bis zu kleinen Werkstätten und Ateliers.
Praktisches
- Anreise mit der U6 bis Josefstädter Straße oder Thaliastraße
- Einkaufstrolley oder Rucksack für größere Einkäufe
- Bei Regen: Viele Stände sind überdacht, die Wege dazwischen aber nicht
- Mit Kinderwagen: An Samstagen ist es teilweise sehr eng
Häufige Fragen
Wann ist die beste Zeit für den Brunnenmarkt?
Für die größte Auswahl am Vormittag, für Schnäppchen eher gegen Ende des Markttages. Samstags ist es am vollsten.
Gibt es am Brunnenmarkt regionale Produkte?
Ja, vor allem am Samstag beim Bauernmarkt am Yppenplatz. Aber auch unter der Woche werden saisonale Produkte aus Österreich angeboten.
Kann man am Brunnenmarkt auch essen?
Ja. Entlang des Marktes gibt es Imbisse, rund um den Yppenplatz zahlreiche Lokale und Cafés.