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Baden in Wien: Badeplätze an Donau, Seen und in Freibädern im Überblick

Wo kann man in Wien baden? Ein Überblick über Donauinsel, Alte Donau, Badeteiche und städtische Freibäder mit Tipps für heiße Tage.

WienPuls Redaktion · 4. November 2026 · 3 Min. Lesezeit

baden in wien: Symbolbild (KI-generiert)
Symbolbild, mit KI generiert (ChatGPT Image)

Wenn das Thermometer im Sommer steigt, stellt sich in der Stadt eine Frage: Wo kann man gut baden in Wien? Die gute Nachricht: Die Auswahl ist groß. Mit Donauinsel, Neuer Donau und Alter Donau gibt es kilometerlange Ufer mitten in der Stadt. Dazu kommen städtische Freibäder, Strandbäder und kleinere Badeplätze. Dieser Überblick hilft bei der Wahl des passenden Platzes.

Baden in Wien an der Donau

Donauinsel und Neue Donau

Die Donauinsel und die Neue Donau sind das größte Badegebiet der Stadt. Entlang der Ufer gibt es zahlreiche frei zugängliche Badestellen, Liegewiesen, flache Einstiege und Stege. Die Neue Donau ist als Entlastungsgerinne für Hochwasser angelegt und hat meist ruhiges Wasser. Es gibt auch ausgewiesene FKK-Bereiche. Gut erreichbar ist die Insel unter anderem mit der U1 und der U6.

Alte Donau

Die Alte Donau, ein früherer Hauptarm des Stroms, wirkt wie ein großer See. Neben freien Badestellen liegen hier traditionsreiche Strandbäder wie das Gänsehäufel, das Angelibad oder das Arbeiterstrandbad. Bootsverleihe und SUP-Stationen ergänzen das Angebot.

Städtische Freibäder

Wer lieber in einem Becken schwimmt, findet in Wien zahlreiche Freibäder der Stadt. Sie bieten Schwimm- und Kinderbecken, Liegewiesen, Rutschen und Gastronomie. Einige liegen besonders reizvoll, etwa das Krapfenwaldlbad am Rand des Wienerwalds mit Blick über die Stadt. Aktuelle Saisonzeiten, Tarife und Auslastungsinfos veröffentlicht die Stadt Wien auf ihrer Website.

Wasserqualität im Blick behalten

Die Badegewässer in Wien werden während der Badesaison regelmäßig untersucht, und die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht. Nach starken Regenfällen kann sich die Wasserqualität vorübergehend verschlechtern. Ein kurzer Blick auf die aktuellen Messwerte vor dem Ausflug ist daher sinnvoll.

Sicherheit beim Baden

Gerade in offenen Gewässern sollte man einige Regeln beachten:

  • Nicht im Hauptstrom der Donau schwimmen – Strömung und Schiffsverkehr sind gefährlich
  • Nur dort baden, wo es erlaubt ist, und Verbotsschilder ernst nehmen
  • Kinder immer beaufsichtigen, auch bei flachem Wasser
  • Nicht nach Alkoholkonsum oder mit vollem Magen ins Wasser gehen
  • Bei Gewitter das Wasser sofort verlassen
  • Auf Boote, Stand-up-Paddler und Schwimmhilfen achten

Tipps für heiße Badetage

  • Früh kommen oder den späten Nachmittag nutzen, wenn es leerer wird
  • Mit Öffis oder Rad anreisen, da Parkplätze knapp sind
  • Schatten suchen und regelmäßig trinken
  • Badeschuhe für steinige Einstiege einpacken
  • Müll wieder mitnehmen – das schützt Gewässer und Tiere

Badeplätze außerhalb der Saison

Auch wenn die Bäder geschlossen sind, bleiben die Ufer der Donau und der Alten Donau schöne Ausflugsziele. Im Herbst und Winter lassen sich dort ruhige Spaziergänge und Radtouren unternehmen, und manche Menschen nutzen die Gewässer für das Eisbaden. Wer das ausprobieren möchte, sollte langsam beginnen, nie allein ins kalte Wasser gehen und gesundheitliche Fragen vorher ärztlich abklären.

Baden mit Kindern

Für Familien eignen sich flache Einstiege an der Neuen Donau, Freibäder mit Kinderbecken oder Strandbäder mit Spielbereichen. Auf der Donauinsel gibt es zudem einen Wasserspielplatz, der eine gute Abwechslung zum Schwimmen bietet.

Häufige Fragen

Wo kann man in Wien kostenlos baden?

An zahlreichen Stellen der Donauinsel, der Neuen Donau und der Alten Donau gibt es frei zugängliche Badeplätze.

Darf man in der Donau selbst schwimmen?

Vom Schwimmen im Hauptstrom wird wegen Strömung und Schiffsverkehr dringend abgeraten. Die Neue und die Alte Donau sind deutlich sicherer.

Wo finde ich Infos zur Wasserqualität?

Die Ergebnisse der regelmäßigen Untersuchungen der Badegewässer werden während der Saison öffentlich zur Verfügung gestellt, etwa über die Stadt Wien.