Wien im Winter: Aktivitäten für die kalte Jahreszeit
Adventmärkte, Eislaufen, Thermen und Kaffeehaus: Diese Aktivitäten zeigen, warum Wien im Winter besonders stimmungsvoll ist.

Wenn die Tage kürzer werden, zeigt sich Wien von einer besonders atmosphärischen Seite. Beleuchtete Straßen, Punschstände und warme Kaffeehäuser machen die kalte Jahreszeit zur eigenen Reisezeit. Wer nach Wien im Winter Aktivitäten sucht, findet ein breites Angebot zwischen Tradition und Sport.
Adventmärkte: Wien im Winter erleben
Die Adventmärkte gehören zu den bekanntesten Aktivitäten in Wien im Winter. Zu den beliebtesten Standorten zählen:
- Rathausplatz: Der große Christkindlmarkt vor dem beleuchteten Rathaus.
- Schloss Schönbrunn: Ein stimmungsvoller Markt vor barocker Kulisse.
- Spittelberg: Kleiner, mit Kunsthandwerk in den engen Gassen des 7. Bezirks.
- Karlsplatz: Bekannt für Handwerk und Bio-Angebote vor der Karlskirche.
- Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung: Traditionell und zentral gelegen.
Die genauen Öffnungstermine der Märkte variieren von Jahr zu Jahr und werden von den Veranstaltern oder der Stadt Wien veröffentlicht.
Eislaufen und Wintersport
Auf dem Rathausplatz wird in den Wintermonaten traditionell eine große Eisfläche aufgebaut. Daneben bietet der Wiener Eislaufverein beim Konzerthaus eine der traditionsreichsten Freiluft-Eisflächen der Stadt. Wer lieber in Bewegung bleibt, wandert bei klarem Wetter im Wienerwald oder auf den Kahlenberg. Bei ausreichend Schnee wird auf Wiesen am Stadtrand gerodelt.
Wärme tanken: Thermen und Bäder
Die Therme Wien in Oberlaa ist die naheliegendste Option für einen Wellnesstag ohne lange Anreise. Daneben haben die städtischen Hallenbäder in vielen Bezirken geöffnet. Auch Saunen und Dampfbäder sind im Winter beliebt. Preise und Öffnungszeiten sind auf den jeweiligen Websites angegeben.
Kultur in der dunklen Jahreszeit
Der Winter ist Hochsaison für Oper, Konzerte und Theater. Rund um den Jahreswechsel beginnt zudem die Ballsaison, die in Wien eine lange Tradition hat. Wer keinen Ball besuchen möchte, kann in der Hofburg, im Schloss Schönbrunn oder in den Museen am Ring einen Eindruck vom kaiserlichen Wien gewinnen. Die Museen sind bei Kälte ohnehin ein dankbares Ziel.
Kaffeehaus und Mehlspeise
Kaum etwas passt besser zu einem kalten Nachmittag als ein Wiener Kaffeehaus. Eine Melange, ein Stück Sachertorte oder ein Apfelstrudel gehören für viele zum Winterprogramm. Traditionsreiche Häuser wie das Café Central, Café Sperl oder Café Hawelka sind dafür bekannte Adressen.
Silvester und Jahreswechsel
Zum Jahreswechsel verwandelt sich die Innere Stadt traditionell in eine große Feiermeile mit Ständen und Bühnen. Am Neujahrstag findet das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein statt. Programm und Ablauf werden jedes Jahr neu angekündigt.
Wien im Winter mit Kindern
Auch für Familien ist der Winter in Wien abwechslungsreich. Viele Adventmärkte haben eigene Bereiche für Kinder mit Karussells oder Bastelstationen. Hallenbäder, Indoor-Spielplätze und Museen wie das Naturhistorische Museum sind gute Ziele an kalten Tagen. Wenn Schnee liegt, sind Rodelhänge in den Parks am Stadtrand beliebt. Warme Kleidung und kurze Programmpunkte machen den Tag angenehmer.
Häufige Fragen
Wann beginnen die Adventmärkte in Wien?
Die meisten Märkte öffnen im November und laufen bis kurz vor oder nach Weihnachten. Die genauen Daten unterscheiden sich je nach Markt und Jahr.
Wo kann man in Wien im Winter eislaufen?
Bekannte Möglichkeiten sind die Eisfläche am Rathausplatz und der Wiener Eislaufverein. Zusätzlich gibt es Kunsteisbahnen in einzelnen Bezirken.
Lohnt sich Wien im Winter für einen Kurztrip?
Ja. Adventmärkte, Konzerte, Museen und Kaffeehäuser machen die Stadt auch bei Kälte attraktiv. Warme Kleidung und feste Schuhe sind empfehlenswert.