Shopping in Wien abseits der Ketten: Märkte, Vintage und Concept Stores
Wer beim Shopping in Wien Originelles sucht, wird auf Märkten, in Vintage-Läden und bei kleinen Labels fündig. Ein Überblick über die besten Viertel.

Große Einkaufsstraßen gibt es in jeder Metropole. Was Shopping in Wien besonders macht, sind die kleinen Läden, die Märkte und eine lebendige Szene aus Designerinnen, Handwerksbetrieben und Second-Hand-Geschäften. Dieser Beitrag zeigt, wo man in Wien Einzelstücke findet und welche Viertel sich für einen Bummel abseits der Ketten lohnen.
Märkte: Shopping in Wien mit Atmosphäre
Die Wiener Märkte sind Einkaufsort und Treffpunkt zugleich. Neben Obst und Gemüse gibt es Spezialitäten, Gewürze, Käse und Feinkost:
- Naschmarkt: Der bekannteste Markt der Stadt mit internationalem Angebot.
- Flohmarkt an der Kettenbrückengasse: Samstags neben dem Naschmarkt, mit Antiquitäten und Trödel.
- Brunnenmarkt und Yppenplatz: Lebendiger Straßenmarkt in Ottakring.
- Karmelitermarkt: Im 2. Bezirk, am Samstag mit Bauernmarkt.
- Meidlinger Markt und Kutschkermarkt: Grätzlmärkte mit nachbarschaftlichem Charme.
Vintage und Second Hand
Wer Mode mit Geschichte sucht, wird in Wien fündig. Vor allem in Neubau und Mariahilf, etwa rund um die Neubaugasse, die Kirchengasse und die Gumpendorfer Straße, gibt es zahlreiche Vintage- und Second-Hand-Läden. Das Angebot reicht von kuratierter Designermode bis zu Kilo-Shops. Auch die Sozialkaufhäuser karitativer Organisationen sind eine Fundgrube für Kleidung, Möbel und Bücher.
Wiener Labels und Concept Stores
Junge Wiener Modelabels, Schmuckdesigner und Produktgestalter präsentieren sich häufig in Concept Stores, die Mode, Interior und Papeterie kombinieren. Gute Viertel für die Suche:
- Neubau (7. Bezirk): Rund um Lindengasse, Zollergasse und Siebensterngasse.
- Freihausviertel (4. Bezirk): Schleifmühlgasse und Umgebung mit Galerien und Läden.
- Leopoldstadt (2. Bezirk): Rund um den Karmelitermarkt und die Praterstraße.
- Josefstadt (8. Bezirk): Lange Gasse und Josefstädter Straße mit Traditionsbetrieben.
Wiener Handwerk und Traditionsgeschäfte
In der Inneren Stadt gibt es Geschäfte, die seit Generationen Porzellan, Lederwaren, Hüte, Schirme oder Süßwaren anbieten. Viele tragen den Titel des ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten. Für Mitbringsel mit Geschichte sind sie eine gute Adresse.
Bücher, Platten und Kunst
Antiquariate und unabhängige Buchhandlungen finden sich in vielen Bezirken, besonders in der Innenstadt und rund um die Universität. Plattenläden konzentrieren sich in Neubau, Mariahilf und entlang des Gürtels. Wer Kunst sucht, besucht Galerien im Freihausviertel, in der Innenstadt oder im 2. Bezirk.
Designmärkte und Pop-ups
Regelmäßig finden in Wien Designmärkte und Pop-up-Events statt, bei denen Kreative ihre Arbeiten direkt verkaufen. Termine und Orte wechseln, daher lohnt ein Blick auf die Websites und Social-Media-Kanäle der Veranstalter. Rund um die Adventzeit gibt es zusätzlich Kunsthandwerksmärkte, etwa am Spittelberg oder am Karlsplatz.
Nachhaltig einkaufen in Wien
Wer beim Shopping in Wien auf Nachhaltigkeit achtet, hat viele Möglichkeiten: Reparaturcafés, Second-Hand-Läden, Märkte mit regionalen Produkten und Labels, die in Österreich fertigen lassen. Die Stadt Wien unterstützt zudem Reparaturen über eigene Förderprogramme, deren aktuelle Bedingungen auf der offiziellen Website zu finden sind.
Häufige Fragen
Wo findet man in Wien Vintage-Mode?
Vor allem in Neubau und Mariahilf, rund um Neubaugasse, Kirchengasse und Gumpendorfer Straße, gibt es viele Vintage- und Second-Hand-Läden.
Welcher Markt in Wien ist am schönsten?
Das ist Geschmackssache. Der Naschmarkt ist am bekanntesten, der Brunnenmarkt am ursprünglichsten, der Karmelitermarkt besonders am Samstag beliebt.
Wo kauft man Produkte von Wiener Designern?
In Concept Stores in Neubau, im Freihausviertel und in der Leopoldstadt sowie auf Designmärkten, die regelmäßig in der Stadt stattfinden.