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Aussichtspunkte Wien: Die schönsten Ausblicke über die Stadt

Von Kahlenberg bis Donauturm: Diese Aussichtspunkte bieten die besten Blicke über Wien – bei Tag, zum Sonnenuntergang und bei Nacht.

WienPuls Redaktion · 27. August 2026 · 3 Min. Lesezeit

aussichtspunkte wien: Symbolbild (KI-generiert)
Symbolbild, mit KI generiert (ChatGPT Image)

Wien von oben zu sehen, verändert den Blick auf die Stadt. Die Aussichtspunkte Wien reichen von bewaldeten Hügeln am Stadtrand über historische Türme bis zu modernen Hochhäusern. Manche sind bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, andere lassen sich mit einer Wanderung verbinden. Dieser Überblick zeigt die schönsten Plätze für Panoramablicke, Sonnenuntergänge und Fotos von Wien bei Nacht.

Aussichtspunkte Wien im Wienerwald

Der Kahlenberg im 19. Bezirk ist einer der bekanntesten Aussichtsberge der Stadt. Von der Aussichtsterrasse reicht der Blick über das gesamte Stadtgebiet, die Donau und bei guter Sicht bis weit ins Umland. Erreichbar ist er mit dem Bus oder zu Fuß über Weinberge und Waldwege. Nur einen kurzen Fußweg entfernt liegt der Leopoldsberg mit seiner Burganlage, die einen besonders schönen Blick auf die Donau und Klosterneuburg bietet.

Auch der Cobenzl mit seinem Weingut und der Wilhelminenberg im 16. Bezirk sind beliebte Ziele. Der Wilhelminenberg punktet mit einem weiten Blick über die westlichen Bezirke Richtung Innenstadt.

Weinberge als Aussichtsplätze

Die Weinberge rund um Nussdorf, Grinzing und am Nussberg bieten zahlreiche Rastplätze mit Ausblick. Entlang des Wiener Stadtwanderwegs lässt sich eine Wanderung gut mit einem Heurigenbesuch kombinieren. Bei der Weinlese im Herbst ist hier besonders viel los.

Türme und Hochhäuser

Der Donauturm im Donaupark ist das höchste Bauwerk Österreichs. Ein Lift bringt Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform, darüber befindet sich ein Drehrestaurant. Mitten in der Innenstadt kann der Stephansdom bestiegen werden: Über eine Wendeltreppe geht es auf den Südturm, während der Nordturm mit einem Lift erreichbar ist und den Blick auf die berühmte Pummerin ermöglicht.

Daneben bieten einige Hotels und Hochhäuser Bars oder Restaurants mit Aussicht, die oft auch ohne Übernachtung zugänglich sind. Reservierungen sind dort vor allem am Abend sinnvoll.

Aussicht mitten in der Stadt

Nicht jeder Aussichtspunkt erfordert eine lange Anreise. Die Gloriette im Schlosspark Schönbrunn bietet einen klassischen Blick über Schloss und Stadt. Das Riesenrad im Prater ermöglicht einen langsam wechselnden Rundumblick. Auch der Flakturm im Esterházypark, der heute das Haus des Meeres beherbergt, hat eine Aussichtsterrasse.

Wien bei Nacht fotografieren

Für Nachtaufnahmen eignet sich die sogenannte blaue Stunde kurz nach Sonnenuntergang besonders gut, weil der Himmel dann noch Farbe hat und die Lichter der Stadt bereits leuchten. Ein Stativ oder eine stabile Unterlage hilft bei längeren Belichtungszeiten.

  • Bei klarer Sicht nach Regen oder bei Wind sind die Fernblicke am besten.
  • In den Wienerwald-Hügeln kann es abends deutlich kühler sein als in der Stadt.
  • Für den Rückweg im Dunkeln eine Lampe und die Abfahrtszeiten der Öffis einplanen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise für Türme und Plattformen ändern sich saisonal. Aktuelle Infos auf der offiziellen Website des jeweiligen Betreibers prüfen.

Häufige Fragen

Welcher Aussichtspunkt in Wien ist kostenlos?

Kahlenberg, Leopoldsberg, Wilhelminenberg und die Weinberge sind frei zugänglich. Für Türme wie den Donauturm oder den Stephansdom wird Eintritt verlangt.

Wo sieht man in Wien den schönsten Sonnenuntergang?

Beliebt sind die Weinberge am Nussberg, der Wilhelminenberg und die Donauinsel. Wichtig ist ein Blick Richtung Westen.

Wie komme ich auf den Kahlenberg?

Am einfachsten mit dem Bus ab Heiligenstadt oder zu Fuß über die Weinberge von Nussdorf oder Grinzing.